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 Initianten und Intention dieses Forums
Die webmedia gmbh
Dieses Forum wird von der Internetfirma webmedia gmbh in Zürich betrieben.
Die webmedia gmbh ist eine politisch und finanziell unabhängige, private Gesellschaft
und betreibt die Website www.airport.ch in eigener Regie.
www.airport.ch ist der einzige Flughafen der Schweiz ganz ohne Lärmemissionen.
Warum dieses Forum?
Mit der Bewilligung von Südanflügen wird in krasser Weise geltendes Recht verletzt.
Dessen sind sich wohl der Bundesrat, die verantwortlichen Regierungsvertreter, die Flughafenbetreiberin Unique
und alle beteiligten Parteien bewusst.
Südanflüge verstossen gegen das Raumplanungs-, das Umweltschutzgesetz und gegen die Bundesverfassung,
Die dort festgeschriebenen Bestimmungen werden wissentlich und willentlich verletzt.
Auf Einsprachen und Beschwerden wird nicht eingegangen, gerichtliche Verfahren wurden nicht durchgeführt,
und damit eine Klärumg der Rechtslage und eine mögliche aufschiebende Wirkung verhindert.
Die webmedia gmbh zeigt sich deshalb solidarisch mit dem Widerstand gegen die Südanflüge.
In einem Rundschreiben vom 3. Oktober 2003 schreibt Thomas Morf, Präsident des Vereins Flugschneise Süd - Nein:
"Es geht schon lange nicht mehr um ein wenig Polemik um Lärmverteilung.
Es geht um die Aushöhlung der Werte unseres Rechtsstaates und der Demokratie.
Es geht darum, dass die Bevölkerung nicht akzeptiert, dass sich Kantonsregierung und Bundesrat
zum Nachteil von zehntausenden von Bürgern über gültige Gesetze hinwegsetzen.
Was heute im Kanton Zürich stattfindet, kann morgen der Bevölkerung eines anderen Kantons widerfahren.
Dagegen müssen sich alle zur Wehr setzen".
Sinngemäss heisst es im gleichen Text weiter:
"Wir appellieren an die Schweizer Bevölkerung, dieses Engagement zu unterstützen,
und den Kampf gegen die Art und Weise, wie die illegalen Süd- und Ostanflüge eingeführt wurden
mit allen legalen Mitteln des zivilen Ungehorsams zu bekämpfen.
Es ist im Interesse jedes einzelnen, sich dem Protest der Flughafenanwohner gegen die selbstherrliche
und undemokratische Machtpolitik der verantwortlichen Politiker und Behörden anzuschliessen".
Dieses Forum ist unser Beitrag zu diesem Widerstand.
Wir hoffen damit all denen eine Stimme geben zu können, die durch die Einführung der Südanflüge in krasser Weise
in Ihrem Anspruch auf Recht und Gerechtigkeit hintergangen werden.
Osten, Süden, Norden am Besten solidarisch
Zurzeit wird von den Lobbyisten rund um Unique-Airport versucht, die Interessen der betroffenen Bevölkerung
in den verschiedenen, vom Fluglärm betroffenen Gebieten, gegeneinander auszuspielen.
Mit der klaren Absicht, eine weitreichende Solidarisierung zu verhindern.
Vielleicht, kann dieses Forum eine kontroverse Diskussion in Gang setzen kann, an der sich alle
die vom Fluglärm betroffen sind beteiligen. Ob im Norden, Im Osten, oder im Süden.
Vielleicht, dass daraus die Erkenntnis wächst, dass die Probleme in allen betroffenen Gebieten die gleichen sind.
Denn nur solidarisch kann es gelingen eine Strategie zu entwickeln die Unique und
ihre Regierungsvertreter zwingen, das Thema Fluglärm legal und unter Einbezug der Interessen der gesamten
betroffenen Bevölkerung zu lösen.
Das St. Florian-Prinzip und der schlimme Traum vom grossen Hub
Fluglärm mindert die Lebensqualität, gefährdet die Gesundheit und vernichtet Kapital.
Fluglärm kann und darf deshalb nicht nach dem St. Florian-Prinzip verteilt werden.
Besser ist, den Flugverkehr generell zu limitireren und die verbleibenden unvermeidlichen Quoten auf die
Flughäfen Zürich, Genf und Basel zu verteilen.
Wenn Unique den schlimmen Traum vom grossen Hub nicht endlich beerdigen will, so ist es zumindest Zeit,
dass man lernt, dass alles was man haben will, nicht unrechtlich erworben, sondern gekauft werden muss.
So ist das nun mal in der freien Marktwirtschaft.
Es gibt nur eine befriedigende Lösung: Unique muss mit grosszügigen Entschädigungen eine Schneise freikaufen.
Die Entschädigungen müssen so bemessen sein, dass sie die Betroffenen jederzeit ohne finanzielle Verlust
den Wohnort wechseln können. Das heisst, der durch den Fluglärm entstandene Minderwert der Liegenschaften
muss in jedem Fall vollumfänglich von Unique übernommen werden.
Unique war zu arrogant, oder hat es schlicht verpasst, den Betroffenen im süddeutschen Raum
ein solches Angebote zu machen. In der dichtbesiedelten Schweiz wird dieser einzig gangbare Weg
teuer werden. Sehr teuer. Solange wir aber noch daran glauben, dass wir hier in einem Rechtsstaat leben,
darf nicht sein, dass widerrechtlich enteignet, Leben und Gesundheit fahrlässig gefährdet, Besitz vernichtet
und Verfassung und Gesetz missachtet werden.
Um solche Forderungen durchzusetzen braucht es die Solidarität aller Betroffenen in Süd, Ost und Nord.
Und auch all derer, die sich einer weiteren "Verluderung" dieses Staates entgegenstellen.
Dieses Forum bietet sich an, solche Solidarität zu entwickeln, gemeinsam Forderungen aufzustellen,
um sie auch gemeinsam durchzusetzen.
Peter Schuppisser Tschirren
CEO und Art Director
webmedia gmbh
www.airport.ch
Oktober 2003 |
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